Grundsätze der Warenpräsentation

Vertikale Blockbildung

Alle Artikel einer Produktgruppe werden vertikal von oben nach unten als geschlossene Einheit plaziert. Bei geringer Angebotsmenge werden sie horizontal auf einem Regalboden verteilt.

Vertikale Blockbildung am Beispiel Getränke – hier werden grundsätzlich zwei Blöcke gebildet: Alkoholfreie Getränke und Alkoholische Getränke.

Eine klare Gliederung der einzelnen Produktgruppen durch vertikale Blockbildung schafft einen besseren Überblick über die Angebotsvielfalt. Beliebte Markengetränke wie z.B. Coca Cola werden massiv dargeboten (roter Block)

Cola
 
 

Mixgetränke
Eistee
Mineralwasser

Säfte
 
 

Molkerei-
produkte
 

Bier
 
 

Wein
Sekt
Spirituosen

Markenprodukte

Der Kunde orientiert sich im Shop über Leitmarken. Eine auffällige Plazierung der Leitmarke – das ist die bekannteste Marke in einer Artikelgruppe – führt einen Kunden schneller zu seinem Wunschsegment als jede Beschriftung. Beispiel: ein massiver Block Coca Cola bei den alkoholfreien Getränken oder Nivea bei Drogerieartikeln.

„Renner auf Rennplätze“ – Die Blickzonen im Shop

Alles was unmittelbar in Augenhöhe und Blickrichtung liegt, wird am ehesten wahrgenommen. Man spricht hier auch von der Sicht- und Greifzone. Hier werden die Verkaufsrenner bzw. Artikel plaziert, die besonders gefördert werden sollen. Wie die übrigen Blickzonen zu nutzen sind, entnehmen Sie bitte der Grafik.

Kontraste durch Farben und Verpackungsgrößen

Farblich gleichartige Artikel oder Artikel mit gleichen Verpackungsgrößen sollten möglichst nicht unmittelbar nebeneinander plaziert werden. Ausnahmen kann man bei Produktfamilien machen.

Keine Umkartons!

Ware nicht in Umverpackungen präsentieren! Hier läßt Aldi grüßen und zerstört den Erwartungshorizont ihrer Kunden und reduziert deren Akzeptanz höhere Preise zu zahlen. Ausnahmen sollten Sie nur bei ganz kleinen Artikel machen.

Bedarfsbündelung

Alles, was zusammen gehört und dem gleichen Verwendungszweck dient, muß nebeneinander präsentiert werden.

Masse bringt Kasse – aber bitte mit Klasse!

Volle Regale zeigen, keine Grifflücken lassen, keine nackten Regalwände zeigen, keine Leerstände zulassen. Fülle des Angebots bei gleichzeitiger guter Überschaubarkeit hinterläßt beim Kunden das angenehme Gefühl, gut versorgt zu werden. Aber achten Sie unbedingt auch auf bestimmte Qualitätsstandards: auf Frische und Verfallsdatum, insbesondere bei Food-Artikeln. Beim Auffüllen der Regale wird die zuletzt gelieferte Ware hinter die aus der älteren Lieferung gestellt. Hier gilt der Grundsatz „first in, first out“. Immer nur unbeschädigte und saubere Ware anbieten.

Preisauszeichnung

Die Preise mit dem Produktnamen auf den Preisschienen am Regal deutlich kennzeichnen.

Sonderdisplays

Diese sollten Sie nur in Ausnahmefällen nutzen: z.B. bei besonderen Shopaktionen oder bei kurzen saisonalen Angeboten. Die Struktur der Warenpräsentation sollte gleichbleibend und vorhersehbar gestaltet werden, so dass sich Ihre Kunden immer leicht zurecht finden.

Kassensektion

Der Kassenbereich ist der Umsatzmotor im Shop. Empfehlungen für die Gestaltung dieses Shopbereichs finden Sie in dem Beitrag "Gemeinsam mehr Kasse machen"

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