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Simone Schönbeck
Vertrieb & Marketing, Huth Elektronik Systeme GmbH
„Tankstellenbetreiber wünschen eine Portal- beziehungsweise Waschstraßenkasse, einen Bistroarbeitsplatz und einen mobilen Nachtschalter sowie einfach auch nur einen weiteren Kassenarbeitsplatz, der bei Hochbetrieb geöffnet werden kann.“
„Die Vorteile liegen in der multifunktionalen Nutzung, der Platzersparnis und der Flexibilität, bei Bedarf unkompliziert einen weiteren Kassenplatz zu schaffen.“

POS-Technik

Mobile Kasse für die Tankstelle

Über das Thema „Mobile Kasse“ auch an Tankstellen wird inzwischen nicht nur intensiv diskutiert. Kassenhersteller tüfteln längst an guten praktischen Lösungen, um das zu schaffen, was in der Autowaschbranche bereits funktioniert.

„Das Thema ‚Mobile Kasse‘ ist gerade in aller Munde und findet selbstverständlich auch in unserer firmeneigenen Entwicklungsabteilung entsprechende Beachtung“, verrät Simone Schönbeck, bei Huth verantwortlich für Vertrieb und Marketing. „Die hierfür erforderliche Software-Applikation ist fertiggestellt und ließe sich – die notwendige Hardware vorausgesetzt – lückenlos in das T600-POS-System integrieren.“ Huth entwickelte die entsprechende Software für den mobilen POS wie auch alle anderen Produkte in Eigenregie. „Ziel bei der Entwicklung der mobilen Lösung war es“, so Simone Schönbeck weiter, „eine Möglichkeit zu schaffen, mit einem mobilen Device auf Basis von Standard-Hardware einen Kassenplatz darzustellen und zu bedienen. Darüber hinaus sollte sich die Bedienoberfläche an der Oberfläche des für den Kassierer bekannten stationären POS orientieren – muss immer zwingend als Kassenplatz 1 vorhanden sein –, um unnötige Einarbeitungszeiten zu vermeiden.“

In Zukunft Cloud

Die Tokheim Service Group bietet derzeit noch keine mobile Kassenlösung an und setzt stattdessen auf ein Stand-alone-Terminal für die Akzeptanz von Flottenkarten, das in Verbindung mit OASE, dem Tokheim eigenen Authorisierungs-Server, genutzt werden kann. „So entsteht die Möglichkeit, die umfassenden internationalen Karten-Akzeptanzen auch auf Stationen ohne Tokheim FuelPOS-Kassensystem einzusetzen“, sagt Christian Leu, Bereichsleiter Marketing & Produkte bei Tokheim Service. Parallel arbeitet die Tokheim Service Group am Einsatz von Kontaktlos-Zahlungsmodulen und der Integration von Zahlungsdaten im Münzprüfer, um den Point of Sale der Tankstelle zu erweitern. „Durch die direkte Akzeptanz von aktuellen Zahlkarten mit Kontaktlosfunktion direkt an der Kaffeemaschine oder an Staubsaugerplätzen soll einerseits der Einsatz von Münzen reduziert werden. Anderseits werden die Abverkäufe durch die Integration dieser Geräte in ein Portal auch überprüfbar“, sagt Leu. Die Tokheim Service Group entwickelt darüber hinaus aktuell eine universelle Plattform zur Integration dieser Verkaufsdaten in eine Cloud, die auch das Management großer Netzwerke erlaubt.

Bei Scheidt & Bachmann sind es im Besonderen die mobilen SIQMA-Lösungen, mit denen Tankstellenmanagement auch von „unterwegs“ möglich ist. Unter dem Dach des Markennamens SIQMA vereinen sich Systemlösungen und Services für das Tankstellenmanagement. Zum Portfolio zählen SIQMA mobile POS – neue Tablet-basierte Kassen, SIQMA Fuel & Go – mobile Payment Lösung für den Forecourt und SIQMA Collect – App-basierte Kundenbindungsprogramme. Das Neue dabei sind sinnvolle Weiterentwicklungen der cloudbasierten Systeme, die intelligentes Management von Tankstellen ermöglichen – das Kassieren von „überall“ sowie die benutzerfreundliche intuitive Benutzung und Bedienung durch den Verkäufer. „Im September führten wir dazu einen Feldpiloten durch“, sagt Christian Lischka, verantwortlicher Produktmanager TMS/NMS bei Scheidt & Bachmann.

„Gänzlich mobil kann es aus unserer Sicht nie werden“, betont Simone Schönbeck von Huth schließlich und fragt dabei noch nach dem praktischen Verfahren, im mobilen Kassierverfahren etwa einen Kundenbeleg zu drucken und auch danach, wie aufgrund der erheblichen unbaren Transaktionen an Tankstellen die Kartenzahlung im mobilen Umfeld abgebildet werden soll. So oder so wird erneut der Kunde entscheiden, wie mobil er kaufen möchte und auch, ob das Maß seiner gewünschten Bequemlichkeit nicht längst erreicht ist. Denn die Gene des Menschen sind seit Generationen auf Bewegung programmiert und bleiben es wohl.

Bernd Fiehöfer

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