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Bild oben links: Christian Lanzinger, Uschi Lanzinger, Ludwig Lanzinger und Markus Lanzinger (v.l.). Die Plakate der eft beziehen Lanzingers als digitale Version für ihren Bildschirm im Shop, über den auch Eigenwerbung läuft.


Bild oben rechts: Zu den Vorbesitzern der Tankstelle, Erna und Egon Bader, hat Ludwig Lanzinger eine ganz besondere Verbindung.

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Zum 33-jährigen Jubiläum des Unternehmens hat sich Ludwig Lanzinger eine spezielle Aktion für seine Kunden überlegt: ein Gewinnrad. Zwischen 1 und 33 Cent Rabatt pro Liter konnten Kunden auf ihre Tankfüllung gewinnen.

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Aus der ESSO-Station wurde 1998 …

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… eine freie Tanke.

Tausendsassa der Tankstellenbranche

Familie Lanzinger hält seit 33 Jahren mehr als ein Eisen im Feuer

33 Jahre Firma Lanzinger, 20 Jahre freie Tankstelle – in diesem Jahr haben Ludwig Lanzinger und seine Familie viel zu feiern. Die Unternehmensgeschichte der Lanzingers ist eine Geschichte von Zufällen, Zusammenhalt und Erfindungsreichtum. Typisch mittelständisch erschließen sie seit Jahrzehnten neue Geschäftszweige und bereiten die Unternehmens-Übergabe an die nächste Generation vor – und das erfolgsversprechend.

Alles begann 1972 als Ludwig Lanzinger seine Lehre zum Kfz-Schlosser bei Daimler-Benz in Regensburg begann. Die anschließenden fünf Jahre als Ausbildungsmeister für Meisterkurse bei der Handwerkskammer sollte die nächste, zukunftsweisende Station seiner beruflichen Karriere vor der Übernahme der ESSO-Tankstelle in der Donaustauferstraße in Regensburg werden. Das Grundstück der schon 1962 eröffneten Tankstelle gehörte Lanzingers Eltern, die früh verstarben. „Das Ehepaar Erna und Egon Bader, die damals die ESSO-Station führten, zogen mich in meinem Elternhaus neben der Tankstelle groß. Da war ich 14 Jahre alt“, erinnert sich Lanzinger. Das Tankstellengeschäft bekam er von da an täglich mit und so war es nur eine Frage der Zeit, wann der Sprössling die Station übernehmen würde.

Aus der ESSO-Station wird eine freie Tankstelle

Am 1. Mai 1985 war Stichtag und Ludwig Lanzinger übernahm die Führung – 13 weitere Jahre unter dem Zeichen der ESSO. Doch von dem dann fälligen neuen Pachtvertrag riet Lanzingers Anwalt und Steuerberater, dem Vergleichszahlen von freien Tankstellen vorlagen, ab. Lanzinger wagte den Schritt, investierte viel Geld und eröffnete im September 1998 seine freie Tanke. „Vorher suchte ich den Kontakt zu anderen Freien und informierte mich. Dadurch wurde ich auch auf den Bundesverband Freier Tankstellen aufmerksam und beschloss, Mitglied zu werden. Man ist ja schließlich Einzelkämpfer, hat durch den bft aber die Möglichkeit, sich mit anderen zu organisieren.“ Seitdem konnte ihm der Verband schon oft weiterhelfen – zuletzt mit den bereitgestellten Musterformularen zum Mammutthema Datenschutzgrundverordnung.

Mehr als ein Standbein

In den ersten Jahren verzeichnete Lanzinger mit seiner freien Station steigende Umsätze. Stetig neue Kraftstoffangebote lockten neue Kunden an. Doch irgendwann waren die platztechnischen Kapazitäten auf dem Forecourt und im Shop ausgeschöpft. Deshalb bauten er und seine Frau Uschi, die sich um die Büroarbeiten des Unternehmens kümmert, mit der Zeit weitere Standbeine auf: Paket-Shop, Waschanlage, eine auf Wohnwagen spezialisierte Werkstatt, Belieferung von u.µa. Biergärten mit Getränkekohlensäure und Co2 sowie der 200 qm große Shop Freizeit-Camping-Lanzinger (FCL) direkt neben der Tankstelle gelegen. Zu ihrem Caravan-Service, also der Spezialisierung auf Wohnwagen und das Angebot an Camping-Artikeln, das auch über einen Onlineshop bezogen werden kann, kamen sie durch ihr persönliches Hobby. Denn Uschi und Ludwig Lanzinger bauten 1985 einen VW LT eigenhändig zu einem Wohnmobil aus. Als ihre Kunden sie immer öfter auf Zubehör für Wohnmobile ansprachen, beschlossen sie 1986, den ersten Regensburger Reisemobilmarkt zu eröffnen.

Aktiv und ideenreich

Heute leitet Sohn Christian, gelernter Einzelhandelskaufmann, den Caravan-Service und das Büro. Sohn Markus, der Bau- und Landmaschinentechniker ist, betreibt zusammen mit einem weiteren Mechaniker die Werkstatt. Wichtig ist Lanzinger vor allem, dass Sohn Markus die Wohnwagen-Mechanik kennt und beherrscht, um diese Spezialisierung beizubehalten: „Wir haben unheimliche Probleme, Personal zu finden, das sich mit dem Thema Wohnwagen umfassend auskennt.“ Aber auch, dass Erfindungsreichtum und aktives Einbringen bedeutsam sind, will er seinen Söhnen vermitteln: „Ich gehe mit offenen Ohren zu bft-Veranstaltungen, diskutiere mit, schaue mir im Urlaub freie Tankstellen an und tausche mich mit den Betreibern aus. Außerdem machen wir vieles selber, z.µB. unsere Homepage, Facebook-Seite, aber auch Gondeln zur Gestaltung des Shops. Als Kleinunternehmer kann man so viel Geld einsparen. Zudem stellen wir uns mit unserem Angebot breit auf. Falls mal ein Bereich nicht so gut läuft, fängt das ein anderer auf.“

Besondere Aktionen zum Jubiläum

Der Erfolg gibt Lanzinger Recht. Und natürlich hat sich der umtriebige Regensburger auch spezielle Aktionen zum Firmen-Jubiläum einfallen lassen. Am 1. und 2. Mai stellte er in seiner Tankstelle ein Gewinnrad auf, an dem jeder Tankkunde einmal drehen durfte. Der Gewinn: zwischen 1 bis 33 Cent Rabatt pro Liter auf die Tankfüllung. Beworben wurde das Gewinnrad – das sich übrigens so nennen darf, da es keine einzige Niete beinhaltet – über einen von Ludwig Lanzinger selbst eingesprochenen Radiospot. In diesem Herbst steht schon die nächste Aktion zum 20-jährigen Jubiläum der freien Tankstelle an. Was sich Lanzingers dafür haben einfallen lassen? Das verraten sie in den kommenden Wochen auf Ihrer Website (www.lanzinger.info) und auf Facebook (www.facebook.com/LanzingerTanke).

eft / JP

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